Fenton Herbst 2011: Mitternacht in Versailles


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Einen Tag vor ihrer ersten Fashion Week-Präsentation das Studio von **Dana Lorenz** in der Thirty-sixth Street zu betreten, fühlt sich ein wenig an, als würde man in das Château de Versailles versetzt. Denn die vielen Besuche der New Yorker Designerin im opulenten französischen Palast mit seinen Löwentatzenmöbeln und glitzernden Kristallleuchtern haben in dieser Saison ihre Fenton-Schmuckkollektion stark inspiriert. Aber der Designer stellt sich diese königlichen Artefakte als Verzierungen vor, die um Mitternacht durch ein Fenster gesehen werden: Mattschwarze Kronleuchterteile aus Harz, platinierte Zuggriffe, Löwenpfoten und Knochenanhänger baumeln mit Unterbrechungen zwischen matten Onyxperlen, die wie Perlen geformt sind Die mehrstufigen Halsketten von Lorenz.

„Es ist die Idee, Farbe durch Mondlicht zu sehen“, sinniert sie und zeigt auf schattenhafte Halsketten aus mattem Onyx, eine mit leuchtenden säuregrünen Perlen, die andere rubinrot, die über Baccarat-Kristallvasen drapiert sind. „Uns ist aufgefallen, dass Licht allem einen hohen Farbkontrast verleiht.“ Es gibt auch ein paar weniger dekadente, aber nicht weniger wünschenswerte Optionen. In originalen Louis-XIV-Vitrinen sind kitschige, bronzene Victoire-Geweihmanschetten wie museale Kuriositäten eingeschlossen, die von königlicher Tierpräparation inspiriert zu sein scheinen. Und der bezaubernde Monarque-Armreif aus Messing und Harz, der witzig auf seinen eigenen acht umliegenden Löwenfüßen steht, ist fast zu schade, um getragen zu werden.